PRESSEMITTEILUNG 0488/2026
Amberg, den 28.01.26Wieder auf Rekordniveau: 245 Millionen Euro für die Infrastruktur der nördlichen Oberpfalz
Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach hat im Jahr 2025 erneut ein außergewöhnlich starkes Investitionsjahr verzeichnet. Mit 245 Millionen Euro flossen erneut Investitionen auf Rekordniveau in die Infrastruktur der nördlichen Oberpfalz - ein deutliches Zeichen für die anhaltend hohe Bautätigkeit und die Bedeutung öffentlicher Investitionen in der Region.
Eine leistungsfähige Infrastruktur ist die Grundlage für Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung und gleichwertige Lebensverhältnisse in unserer Region“, betont Behördenleiter Tobias Bäumler, der selbst aus der Oberpfalz stammt. „Dass wir seit Jahren auf einem konstant hohen Investitionsniveau arbeiten können, zeigt, wie wichtig die nördliche Oberpfalz ist – und wie viel Verantwortung wir dafür tragen.
Hinter den hohen Investitionen stehen die rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach. An drei Standorten und in sieben Straßenmeistereien leisten sie tagtäglich einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der Bauprojekte in der Region. Auch künftig setzt das Bauamt auf engagierte Fachkräfte, um das hohe Niveau der Aufgabenbewältigung dauerhaft sicherzustellen.
Insgesamt wurden knapp 17 Millionen Euro in die Modernisierung und den Erhalt von Brücken investiert. Ein Meilenstein war die Freigabe der Großen und Mittleren Naabbrücken in Schwandorf im Juli 2025, die von Staatsminister Albert Füracker feierlich und 6 Monate früher als geplant, für den Verkehr freigegeben wurden.
Auch das Straßennetz wurde weiter verbessert: 60 Kilometer Bundes- und Staatsstraßen wurden saniert, zusätzlich entstanden 11 Kilometer neue Radwege, die einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit und nachhaltigen Mobilität leisten.
Darüber hinaus wurden im Jahr 2025 auch mehrere größere Infrastrukturmaßnahmen begonnen. Hierzu zählen unter anderem die Baumaßnahmen auf der Staatsstraße 2181 bei Brand sowie der Ausbau des Radwegs Marienthal, mit denen wichtige Weichen für die weitere Verbesserung der Verkehrsverhältnisse gestellt werden.
2026 beginnt mit einem Großprojekt, das Maßstäbe setzt: Die Bundesstraße 299 bei Waldsassen-Kondrau wird verlegt – die bisher größte Maßnahme in der Geschichte des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
Auch im Hochbau wurden 2025 wichtige Projekte umgesetzt und angestoßen. In Waldsassen übergab Staatsminister Albert Füracker den Neubau der Außenstelle des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV) offiziell seiner Bestimmung. Hier wurden auf 2.000m² 70 moderne Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Dabei wurden 17,8 Millionen Euro investiert. Das moderne Dienstgebäude überzeugt durch zeitgemäße Architektur sowie energieeffiziente Arbeitsplätze und wird damit zum digitalen Herzstück des Stiftlands.
In Schwandorf konnte anschließend der neue Standort des Landesjugendamts eingeweiht werden. Das moderne Verwaltungsgebäude für rund 25 Mitarbeitende stärkt die Jugendhilfe und Familienförderung in der Region. Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach begleitete die Maßnahme dabei vollständig – von der Grundstücksauswahl über die Planung bis zur Fertigstellung.
Darüber hinaus markierten mehrere Spatenstiche den Beginn bedeutender Hochbaumaßnahmen. Mit dem Neubau des Forstzentrums Nord auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr werden vier bisherige Standorte zu einem leistungsfähigen Zentrum zusammengeführt. Der nachhaltige, hybride Neubau mit hohem Holzanteil, Photovoltaikanlagen und Wärmepumpentechnik befindet sich aktuell in der Erschließungsphase; die Fertigstellung ist bis Mitte 2028 vorgesehen.
In Grafenwöhr wurden mit dem Mission Training Complex (MTC) sowie dem neuen Bundeswehrlager Camp Normandie weitere Großprojekte gestartet. Hier entstehen moderne Ausbildungs-, Unterbringungs- und Infrastrukturgebäude für die Bundeswehr und verbündeten Streitkräfte. Das militärische Bauen stellt dabei einen wesentlichen Bestandteil des Hochbauvolumens des Staatlichen Bauamts dar.
Mit dem erneuten Erreichen eines Rekordniveaus unterstreicht das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach seine zentrale Rolle für eine moderne, sichere und zukunftsfähige Infrastruktur in der nördlichen Oberpfalz.
Bildquelle: Eiffage Infra Süd - Vilstalbrücke Kümmersbruck
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