PRESSEMITTEILUNG 00503/2026

Amberg, den 23.06.26

Staatsstraßen 2151 / 2040 - Industriestraße in Neunburg v.W. - Kreuzungsumbau beginnt

Ab Montag, den 29. Juni 2026 beginnen die Bauarbeiten für den Umbau der Kreuzung der Staatsstraße 2151 mit der Staatsstraße 2040 "Industrie-straße" in Neunburg vorm Wald in einen Kreisverkehr. Bei der gemeinsamen Maßnahme von Staatlichem Bauamt, der Stadt Neunburg v.W. und dem Zweckverband zur Wasserversorgung der Nord-Ost-Gruppe Neunburg vorm Wald, werden im Knotenpunktbereich auch verschiedene Leitungen saniert und erneuert.

An der innerörtlichen und überdurchschnittlich hoch belasteten Kreuzung kommt es immer wieder und teils zu schweren Unfällen. In den vergangenen Jahren häuften sich die Unfälle überdurchschnittlich oft, so dass sogar von einer sog. „Unfallhäufungsstelle“ gesprochen werden musste. In der Folge verständigten sich die Fachstellen in Abstimmung mit der Stadt da-rauf, dass der Umbau der bestehenden Kreuzung in einen Kreisverkehr das geeignetste Mittel darstellt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und das Unfallgeschehen nachhaltig zu reduzieren.

Da insbesondere die „Industriestraße“ die zentrale Anbindung und Erschließung des Neunburger Gewerbegebietes und eine zentrale Verkehrsachse zur Autobahn darstellt, sollen Vollsperrungen im Zuge der Staatsstraße 2151 auf das absolut notwendigste Maß beschränkt werden. Daher wurde sich für die Umsetzung der Maßnahme auf einen mehrphasigen Bauablauf unter halbseitiger Sperrung verständigt. Der Kreisverkehr wird nach ersten Vorarbeiten somit in „zwei Teilen“ gebaut und der Verkehr mittels Baustellenampel jeweils vorbeigeführt. Um spätere Eingriffe in die neuen Fahrbahnteile und den Kreisverkehr zu vermeiden, werden im Zuge der komplexen Baumaßnahme auch umfangreiche Leitungsarbeiten durchgeführt: Neuverlegung einer Trinkwasserleitung, Sanierung und Neuverlegung städtischer Kanalleitungen sowie Um- und Neuverlegung von Gas- und Strom-leitungen. Auch neue Leerrohrtrassen für Telekommunikations- und Strom-leitungen werden mitverlegt.

Der nördliche und südliche Kreuzungsast (Staatsstraße 2040, „Neukirchner Straße“ und „Äußere Neukirchner Straße“) müssen über die rund fünfmonatige Bauzeit voll gesperrt werden. Hierfür erfolgt die Umleitung ab Neukirchen-Balbini über die Kreisstraße SAD 13 „Penting“ zur Staatsstraße 2398 und zurück zur Staatsstraße 2151 an der „alten Kaserne“. Für den aus Neunburg kommenden Verkehr wird über die „Amberger Straße“ und in Fahrtrichtung Rötz über die „Rötzer Straße“ umgeleitet. Eine Zufahrt zu den Lebensmittelgeschäften ist jederzeit sichergestellt.

 

Aufgrund der unterschiedlichen Bauphasen ergeben sich folgende Verkehrsbeeinträchtigungen:

 

Bauphase 1 (Baubeginn bis Ende August)

  • Bauarbeiten: Verschiedene Leitungsarbeiten, Rückbau vorhandener Verkehrsinseln und Bau einer Behelfsumfahrung.
  • Vollsperrung der „Neukirchner Straße“ und „Äußeren Neukirchner Straße“.
  • Einengung der Staatsstraße 2151 im Baustellenbereich unter Beibehaltung von zwei Fahrstreifen.

 

Bauphase 2 und 3 (Ende August bis Anfang November)

  • Bauarbeiten: Verschiedene Leitungsarbeiten, zunächst Herstellung des nördlichen Teils des Kreisverkehrs, anschließend Verkehrsumlegung in den fertiggestellten Teil, danach Herstellung des südlichen Teils des Kreisverkehrs.
  • Vollsperrung der „Neukirchner Straße“ und „Äußeren Neukirchner Straße“.
  • Einengung der Staatsstraße 2151 im Baustellenbereich auf einen Fahrstreifen mit Baustellenampel.

 

Bauphase 4 (Anfang November bis Bauende)

  • Bauarbeiten: Weitere Leitungsarbeiten, Ausbau der Staatsstraße 2151 im Kreuzungsbereich, Abschließende Asphaltierung des gesamten Bereichs, Restarbeiten.
  • Rund vierwöchige Vollsperrung des gesamten Kreuzungsbereichs - Umleitung des Verkehrs der Staatsstraße 2151 wie bereits eingerichtet ab Neukirchen-Balbini über die Kreisstraße SAD 13 „Penting“ zur Staatsstraße 2398 und zurück zur Staatsstraße 2151 an der „alten Kaserne“. In Fahrtrichtung Rötz erfolgt die Umleitung über die „Amberger Straße“ und die „Rötzer Straße“.

 

Die Einschränkungen lassen sich somit auf eine durchgehende Sperrung der „Neukirchner Straße“ und „Äußeren Neukirchner Straße“ sowie eine vierwöchige Vollsperrung vsl. im November 2026 zusammenfassen. Die „Industriestraße“ ist ansonsten durchgehend jedoch mit Einschränkungen befahrbar.

Das Staatliche Bauamt wird in Zusammenarbeit mit der Stadt regelmäßig über den Baufortschritt und jeweils frühzeitig über die Änderungen in der Verkehrsführung informieren.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 1,0 Mio. EUR. Den Zuschlag für die Bauarbeiten hat die Firma Seebauer aus Girnitz erhalten. Planung und Bauleitung werden vom ortsansässigen Ingenieurbüro Weiss erbracht.

 

Björn Letz
Bauoberrat
Tel.: 0 96 61 / 507 - 330
E-Mail: bjoern.letz@stbaas.bayern.de