PRESSEMITTEILUNG 0316/2023

Amberg, den 15.07.23

St 2145 feierliche Verkehrsfreigabe der Großen Regenbrücke in Nittenau mit Finanz- und Heimatminister Albert Füracker

Bei sommerlichen Temperaturen wurde heute die Große Regenbrücke in Nittenau für den Verkehr freigegeben. Nach nur 3,5 Jahren Bauzeit und vielen Entbehrungen für die Stadt Nittenau ist nun ein Ende in Sicht. Zu diesem Ereignis nahm sich Staatsminister der Finanzen und für Heimat Albert Füracker gerne Zeit, mit den Nittenauern die Eröffnung der Brücke zu feiern.

Die Große Regenbrücke in Nittenau war in die Jahre gekommen und dringend baufällig. Stahlträger sowie Brückenlager waren stark in Mitleidenschaft gezogen, die Betondecke durchbruchgefährdet. Zuletzt durfte die Brücke nur noch mit weniger als 3,5 Tonnen befahren werden. Auch wenn die Maßnahme dringend geboten war, war die Bauphase für die Einwohner und Gewerbetreibenden in Nittenau ein schwerwiegender Eingriff in das alltägliche Leben.

Die neue Brücke ist ein beachtliches Bauwerk. Sie hat ein Gesamtgewicht von 1.000 Tonnen. Alleine der Stahlbau bringt es auf stattliche 400 Tonnen. Mit zwei Gehwegen ist der Neubau viel breiter als das alte Bauwerk. Die moderne Brücke mit dem großen Stahlmittelbogen der 10 Meter in die Höhe ragt, ist auch optisch ansprechend.

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker freute sich, das moderne Bauwerk für den Verkehr freigeben zu dürfen. Die 18 Millionen für den Neubau der Brücke wurden aus dem Brückenertüchtigungsprogramm finanziert, für das das Staatsministerium der Finanzen und für Heimat verantwortlich ist. Die nördliche Oberpfalz profitiert im Besonderen aus dem Brückenertüchtigungsprogramm. Um den Erhaltungsrückstand der Brücken in der Region aufzuholen, wurden nun zum dritten Mal in Folge mehr als die Hälfte der bayernweit zur Verfügung gestellten Mittel in die nördliche Oberpfalz investiert.

Tobias Bäumler, Leiter des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach begrüßte die Festgäste: Die neue Brücke ist nicht nur ein Lückenschluss unserer Straßeninfrastruktur. Sie ist Ausdruck unserer modernen Baukultur und Ingenieurskunst.

Im Anschluss hielt Staatsminister Füracker die Festansprache: „Ein wichtiger Tag für Nittenau – die Erneuerung der Brücke war ein echtes Mammutprojekt! Es wurde vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach und der Stadt Nittenau mit Hochdruck vorangetrieben. Der Freistaat investierte mit rund 18 Millionen Euro kräftig in das Projekt und setzte damit ein starkes Zeichen für den Brücken- und Straßenbau. Ein großes Dankeschön an alle, die beim Neubau so tatkräftig mitgewirkt haben.“

Auch Nittenaus Bürgermeister Benjamin Boml freute sich sehr darüber, dass die Brücke nun für den Verkehr freigegeben wurde. Seit 2020 begleitete er das Projekt und unterstütze das Staatliche Bauamt zu jeder Zeit. Nachdem das blauweiße Band durchschnitten war, lud Herr Peter Jungbauer, Niederlassungsleiter der Firma HABAU, die Bevölkerung zu Bratwurst und kühlen Getränken ein.

„Die Große Regenbrücke in Nittenau hat unterschiedlichste Herausforderungen geboten. Da war der Beginn der Pandemie, vermeintliche Kampfmittel aus dem zweiten Weltkrieg und der Krieg in der Ukraine und die damit verbundene Materialknappheit“, so Hannes Neudam, Abteilungsleiter im Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach. „Das Projekt wurde stets mit enormer Kraft von allen Beteiligten voran getrieben“, so Neudam. Auch für Neudam und sein Team geht ein Herzensprojekt zu Ende.

Ab Montag den 17. Juli 2023 ist die Große Regenbrücke in Nittenau einseitig in Fahrtrichtung Stadt befahrbar. Nun müssen die Behelfsbrücke und die Anschlüsse zur Behelfsumfahrung zurückgebaut werden. „Noch vor Weihnachten 2023 wird die Brücke dann beidseitig befahrbar sein“, so Neudam.

Fotos: Staatliches Bauamt  Amberg-Sulzbach

Bild 1: Freigabe der Großen Regenbrücke Nittenau

Bild 2: Finanz- und Heimatminister Albert Füracker mit Behördenleiter des Staatlichen Bauamts Tobias Bäumler und Bürgermeister der Stadt Nittenau Benjamin Boml

Bild 3: Finanz- und Heimatminister Albert Füracker trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Nittenau ein

 

Ansprechpartner:

Claudia Willer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Staatliches Bauamt Amberg-Sulzbach
Archivstraße  1
92224 Amberg
Telefon: +49 (9621) 307-103
E-Mail Claudia.Willer@stbaas.bayern.de